redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

mit Pauken und Trompeten

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

D. i. mit festlichem Gepränge. Erinnert an den Pomp höfischen Lebens, welchem die genannten Instrumente erst den rechten Glanz verliehen. Die Fürsten betrachteten deren Verwendung als ein Privilegium regale, und hielten eifersüchtig Wacht, damit nicht der gemeine Mann sich eine sträfliche Verletzung dieses Vorrechts zu Schulden kommen lasse. In jenen Zeiten war es geradezu verboten, eine Hochzeit mit Pauken und Trompeten zu feiern, wenn sich nicht ein graduirter Mann, ein Doctor oder Magister unter den Gästen befand. ( Fliegende Blätter, VI, 3. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Pauke“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 5, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Pauke“, Nr. 9 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Pauke“, Nr. 7

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes