redequell

Jede Angabe mit Beleg

mit dem Säbel rasseln

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1905.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Kriegerische Reden führen, mit dem Nebenbegriff, dass es mit dem Angriff nicht Ernst ist. „Mit Erstaunen erfahren wir durch den Telegraphen, dass die französischen Minister in unerhörter Weise mit dem Säbel gerasselt haben.“ ( Bresl. Zeitung vom 10. Juli 1870, Nr. 315. ) „Die ministeriellen Erklärungen Frankreichs lassen die Möglichkeit offen, dass Napoleon III. nur mit dem Säbel rasselt.“ ( Nordd. Allg. Zeitung vom 9. Juli 1870. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Säbel“.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1905, „Nr. 179, 08.08.1905.“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „Mit dem Säbel rasseln“; das Korpus kennt sie an 5 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Säbel“, Nr. 10 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

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