redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

jemanden an der Nase herumführen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Von einem schwachen Menschen ohne Charakter und Willenskraft, welcher nur durch die ihm Nahestehenden sieht, denkt, thut. Der Ausdruck kommt von dem Gebrauch, einen Ring durch die Nasenlöcher der Büffel zu ziehen um sie zu zähmen und zu führen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Nase“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Nase“, Nr. 394 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Französisch · Niederländisch