redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

Haare auf den Zähnen haben

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

„Keck und rasch sein mit Worten, wie ein Soldat mit grossem Schnurrbart.“

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Haar“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Haar“, Nr. 234 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Haar“, Nr. 241

Diese Redensart soll daher kommen, dass die Alten, um zu wissen, ob ein Jüngling vierzehn Jahre alt sei, ihm unter die Nase griffen, ob er Haare auf den Lippen habe. Später nahm man das Wort Zähne für Lippe. In seinem Fache erfahren, geübt sein, viel Kraft, Erfahrung, Kenntniss besitzen. – Ostfriesisch: Hôr up'r Täne hebb'n. ( Eichwald, 1903. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Haar“.

Band 2, „Haar“, Nr. 186

Besitzt Erfahrung und Kenntnisse. Weil der Bart im männlichen Alter kommt und mit diesem auch in der Regel der Verstand. Der Spanier sagt von einem Hartherzigen: Er hat Haare auf dem Herzen. Die Franzosen von einem faulen Arbeiter: Er hat Haare in der Hand. (Avoir du poil du milieu de la main. Leroux, II, 2. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Haar“.

Band 2, „Haar“, Nr. 254

Band 2, „Haar“, Nr. 299

Zu ergänzen, soll oder wird das geschehen, d. h. nie.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Haar“.

Band 2, „Haar“, Nr. 63

Vorsicht beugt der Reue vor.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Haar“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

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