redequell

Jede Angabe mit Beleg

im Trüben fischen

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1700.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

„Olle Loite wil se mer zu Fênden machen un denkt derbî im trüben zu fischen.“ ( Keller, 166 b . )

Wanders eigene Erläuterung, Band 4, Stichwort „Trübes“.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1700 bei Ziegler und Kliphausen, Heinrich Anshelm von, „Asiatische Banise: Oder blutiges doch muthiges Pegu“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „Im Trüben fischen“; das Korpus kennt sie an 27 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Trübes“, Nr. 2 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 4, „Trübes“, Nr. 1

Band 4, „Trüben“, Nr. 1

Band 1, „Fisch“, Nr. 137

Wer mit grosser Mühe Güter sammelt und aus Furcht vor Verlust sie zusammenwirft.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Fisch“.

Band 1, „Fischen“, Nr. 5

Band 1, „Fisch“, Nr. 219

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Englisch · Französisch · Italienisch · Lateinisch · Schwedisch