redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

gegen den Strom schwimmen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Strom“, Nr. 38 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 4, „Schwimmen“, Nr. 7

Band 4, „Strom“, Nr. 40

„Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält fest, und lässt sich von demselben nicht fortreissen.“ „Wer gegen den Geist der Zeit arbeitet, schwimmt gegen den Strom und muss nothwendig zuletzt untergehen.“ „Diejenigen, welche den Strom der öffentlichen Meinung aufhalten wollen, sind so lächerlich als die Frösche, welche über den Sturm im Meere Klage führten.“ „Es werden viel gesellen innen, dass schwär ist, wider den strom schwimmen.“

Wanders eigene Erläuterung, Band 4, Stichwort „Strom“.

Band 4, „Strom“, Nr. 16

Es ist vieles übel, es muss aber doch geschehen, „Wenn ich nicht wider den Strom schwimmen soll“, sagt Jean Paul, „so wird dieser Strom nicht selten meine Tugend scheitern machen; denn das Reich des Lasters ist ebenso gross und ausgebreitet als das Reich der Mode.“ Bei Tunnicius (888) : Tegen den strôm is quat swemmen. (In cursum Rheni moliri corpore durum).

Wanders eigene Erläuterung, Band 4, Stichwort „Strom“.

Band 4, „Strom“, Nr. 3

Band 4, „Strom“, Nr. 21

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Niederländisch