redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

eine Hand wäscht die andere

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Hand“, Nr. 445.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Hand“, Nr. 116

Band 2, „Hand“, Nr. 123

„ ... Das eine Handt wesch die ander rein.“ ( Waldis, IV, 61. ) Eine Gegengefälligkeit hat eine andere zur Folge. Oft auch: die unerlaubte Handlung des einen bleibt infolge der unerlaubten Handlung des andern ungestraft, indem keiner den andern verräth. (S. Dienst 22, Hund u. Traube.) Die Neger in Surinam sagen ähnlich: Die rechte Hand wäscht die linke Hand, die linke Hand wäscht die rechte Hand. Fast denselben Gedanken drückt ein anderes ihrer Sprichwörter aus: Eine Hand kann ihren Rücken nicht waschen, noch kann ein Euss allein gehen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hand“.

Band 2, „Hand“, Nr. 675

Band 2, „Hand“, Nr. 835

Von andern oder auch von demselben, dem er gegeben, auf einer andern Seite.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hand“.

Band 2, „Hand“, Nr. 836

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Dänisch