redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Andere“, Nr. 23.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Grube“, Nr. 6

„Wer ander fordert, wird geschlagen, und wer eim andern gräbt ein Loch, der mus darin abstürzen noch.“ ( Froschm., Ss b. ) Wer eine Grube für den Nachbar macht, heisst's in der Provence, fällt hinein. Die Perser sagen: Die Grube ist auf dem Wege dessen, der sie gräbt. Die Albanesen: Wer dem andern das Grab macht, fällt oft selbst hinein. Ein hebräisches Sprichwort hat denselben Sinn: Wer dem Nachbar den Zaun einreisst, wird von einer Schlange gebissen. Die Türken: Er ist in die Grube gefallen, die er für andere gegraben. ( Reinsberg II, 32 u. 34. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Grube“.

Band 1, „Andere“, Nr. 19

Band 1, „Andere“, Nr. 21

Band 1, „Andere“, Nr. 22

Band 2, „Grube“, Nr. 5

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Lateinisch