redequell

Jede Angabe mit Beleg

sich die Hand geben

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1785.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Abschlägliche Zahlung leisten; zur Vollziehung eines abgeschlossenen Kaufs auf die bedungene Summe ein Hand- oder Angeld geben.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hand“, Nr. 644 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1785 bei Adams, George, „Versuch über die Elektricität, worinn Theorie und Ausübung …“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „sich die Hand geben“; das Korpus kennt sie an 6 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Hand“, Nr. 566 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Hand“, Nr. 644

Band 2, „Hand“, Nr. 643

Band 5, „Hand“, Nr. 999

D. h. eine Ohrfeige mit der verkehrten Hand.

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Hand“.

Band 2, „Hand“, Nr. 632

Band 2, „Hand“, Nr. 842

Von denen, die ungern und eigennützig geben.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hand“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.