redequell

Jede Angabe mit Beleg

wie ein Ei dem anderen gleichen

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1729.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1729 bei Fassmann, David, „Der Gelehrte Narr, Oder Gantz natürliche Abbildung Solcher …“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „wie ein Ei dem anderen gleichen“; das Korpus kennt sie an 4 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Gleich“, Nr. 116 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 1, „Gleichen (Verb.)“, Nr. 24

Band 1, „Gleich“, Nr. 29

Band 5, „Gleichen (Verb.)“, Nr. 30

Band 1, „Gleich“, Nr. 21

Band 1, „Gleich“, Nr. 23

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.