redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

gute Miene zum bösen Spiel machen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Die Unzufriedenheit mit einer Sache, einem Zustande nicht merken lassen, indem man sich äusserlich einverstanden damit zeigt oder ausspricht. Auch: Bei unangenehmen Gefühlen, Erfahrungen vergnügt aussehen. Seinen Aerger, seine Besorgniss, seinen Kummer hinter einer heitern Stirn verbergen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Miene“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Miene“, Nr. 2.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 4, „Spiel“, Nr. 185

Band 4, „Spiel“, Nr. 261

Band 5, „Machen“, Nr. 153

Band 4, „Spiel“, Nr. 7

Band 3, „Miene“, Nr. 5

„Dar macht och schun anne rechte arnste Mine und zieht de Stirne zusammen wie a Wolckebrat.“ ( Keller, 163 b . )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Miene“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Englisch · Französisch · Niederländisch · Italienisch · Lateinisch · Schwedisch