redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

den Bock zum Gärtner machen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Wie Friedrich der Grosse einen Bock zum Gärtner macht, findet man Schlesische Chronik (Nr. 58, 1838, Beilage zur Breslauer Zeitung) .

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Bock“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Bock“, Nr. 48.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 1, „Bock“, Nr. 79

Band 1, „Bock“, Nr. 85

Von argen Fehl- und Misgriffen, auch wol dummen Streichen. Man erzählt: Ein pommerscher Edelmann, wiewol kurzsichtig, doch leidenschaftlicher Jagdliebhaber, war einst zur Herbstzeit auf der Jagd. In einem Vorgehölz ertönte der Ruf: Tirez haut! dessen man sich beim Aufsteigen von Federwildpret bedient, als ein vom Jagdgetön erschreckter, aus einer weidenden Herde versprengter Ziegenbock schnell eine Anhöhe hinaufeilte. Der Edelmann schoss und rief, als der Bock gestürzt, freudig aus: „Do lêt, hol mir der Döbel, der Schnepf.“ Es gibt keinen Beruf und Stand, in dem nicht dergleichen Schnepfen geschossen werden.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Bock“.

Band 1, „Bock“, Nr. 14

Band 5, „Bock“, Nr. 106

Band 1, „Bock“, Nr. 61

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Lateinisch