redequell

Jede Angabe mit Beleg

guter Dinge

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1572.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Für den nämlich, der nicht gern etwas thut; er wird nicht in Anspruch genommen, weil man im voraus überzeugt ist, dass er die Sache nur verderben werde.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Ding“, Nr. 773 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1572 bei Kirchner, Timotheus, „Vom Flickwercke M. Irenaei, Wie gar ungereimpt, wider Gottes …“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „Guter Ding sein“; das Korpus kennt sie an 142 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Ding“, Nr. 1467 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 1, „Ding“, Nr. 773

Band 1, „Ding“, Nr. 792

Band 1, „Ding“, Nr. 798

Band 5, „Ding“, Nr. 1543

Bei Tunnicius (251): Dinger de sik beteren sint gût. (Utilis est multum res, quae succrescit in horas.)

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Ding“.

Band 5, „Ding“, Nr. 1860

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.