redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

jemanden aufs Korn nehmen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Korn“, Nr. 147 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Korn“, Nr. 161

Zum Ziel nehmen, weil das Gezielte dann fürs Auge wirklich als auf dem Korn liegend erscheint. Auf dem Korne hat man das, nach dem genau gezielt ist. (Vgl. Grimm, V, 1818, 7 a . )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Korn“.

Band 2, „Korn“, Nr. 163

So zielen, dass man auf der Kerbe des Visirs das halbe oder ganze Korn sieht. ( Grimm, V, 1818, 7 a . )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Korn“.

Band 2, „Korn“, Nr. 31

Band 3, „Nehmen“, Nr. 81

Mit dieser Redensart neckt man die Einwohner von Ulten (Kreis Bozen in Tirol), die in gewissem Sinne für die Schildbürger des Burggrafenamtes gelten, weil die Procession zur Feier von Mariä Geburt in Lana fast die gesammte Bevölkerung des ultner Thals herbeilockt und namentlich die Jugend beiderlei Geschlechts in der Regel paarweis nach Lana zieht.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Nehmen“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes