redequell

Jede Angabe mit Beleg

jemandem aufs Dach steigen

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Nahe an den Leib kommen, dass er sich ins Handgemenge einlassen muss. Vielleicht von den Kriegen der Alten entlehnt, die sich des Schildes, womit sich ihre Feinde bedeckten, zu bemächtigen suchten.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Dach“, Nr. 40 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Dach“, Nr. 33 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 5, „Dach“, Nr. 46

Band 1, „Dach“, Nr. 34

Einen Verweis, auch ein Kopfstück.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Dach“.

Band 1, „Dach“, Nr. 40

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Niederländisch