redequell

Jede Angabe mit Beleg

das Kind im Manne

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Sprichwort.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Von einer weiblichen Person, die in Kleidung und Hauswesen sehr sauber ist. „Ein Weibsbild, was 's net sehne kann, wenn ehnig ebbes (irgendetwas) verrisse, wenn ehnig ebbes im Haus stabig (staubig) oder dreckig is, sell is emme reiche Mann sei Kind, un wenn ihr Vatter im Taglohn schaffe misst.“ (Vgl. Pennsylvanisch-deutsche Sprache und Häuslichkeit, in Weltbürger, Buffalo vom 14. Juni 1851, Nr. 57. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Mann“, Nr. 1881 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Kind“, Nr. 594.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 5, „Kind“, Nr. 1256

Band 2, „Kind“, Nr. 718

Band 2, „Kind“, Nr. 398

Klage einer Witwe. Die Frau des Hindu fragt: Mein Kind ist (mir) sehr theuer, mein Mann ist mir sehr theuer, bei wem soll ich schwören? Eine andere stellt den Mann entschieden höher und ruft aus: Mag mein Sohn sterben, aber laas uns nicht voneinander scheiden. Es ist dies sehr erklärlich; sie weiss, was sie am Manne hat, aber sie kann nicht wissen, wie der Sohn gerathen wird. ( Reinsberg VII, 26. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Kind“.

Band 3, „Mann“, Nr. 644

Bei Tunnicius (597): Ein gût Mann straffet allewege de kinder. (Castigat vitii puerum virtutis amator.)

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Mann“.

Band 3, „Mann“, Nr. 1881

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.