redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

vom Hundertsten ins Tausendste kommen

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Von der Hauptsache ab, auf Nebensachen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hundertste“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Hundertste“, Nr. 5 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 2, „Hundertste“, Nr. 3

Band 2, „Hundert“, Nr. 4

Vom Rechnen entlehnt, wenn jemand die Hunderter in die Stelle der Tausender u. s. w. bringt. In einer alten Handschrift heisst es: „Es mag hier auf die Rechenpfennige gezielt sein, da man im Summiren diejenigen, welche hundert bedeuten, nicht unter solche werfen darf, welche tausend vorstellen.“

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hundert“.

Band 2, „Hundert“, Nr. 5

„Gott hat Mann und Weib zusammengefügt, die zwei sollen sein ein Leib, und dieser Bube nimpt seinen Leib und streichet davon ins wilde hundert, ad Corinthicos reversurus ad calendas Graecas.“ ( D. Pomeranus, Vom Ehebruch und Weglaufen. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 2, Stichwort „Hundert“.

Band 2, „Hundert“, Nr. 1

Band 2, „Hundertste“, Nr. 1

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Französisch · Lateinisch