redequell

Jede Angabe mit Beleg

Leib und Leben

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Unter Zoll ist hier das Geld zu verstehen, das man bei der ehemaligen Unsicherheit der Landstrassen an den Landesherrn zahlte, um sich seinen Schutz zu erkaufen. Man musste diese Abgabe nicht zahlen, musste aber dann auch auf sicheres Geleit sowie auf jeden Schutz verzichten, konnte auch ebenso wenig wegen eines erlittenen Verlustes auf Ersatz Anspruch machen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Leib“, Nr. 112 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Leib“, Nr. 162 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Leib“, Nr. 129

Leib und Leben nur der Alliteration wegen, da Leib in dieser Verbindung, wie im Mittelhochdeutschen sehr häufig, Leben bedeutet. „Drumb rath ich eim jedem bei leib.“ ( Waldis, II, 49, 31. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Leib“.

Band 3, „Leib“, Nr. 131

Band 3, „Leib“, Nr. 112

Band 3, „Leib“, Nr. 163

Band 3, „Leib“, Nr. 104

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.