redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

Leib und Leben

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Leib und Leben nur der Alliteration wegen, da Leib in dieser Verbindung, wie im Mittelhochdeutschen sehr häufig, Leben bedeutet. „Drumb rath ich eim jedem bei leib.“ ( Waldis, II, 49, 31. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Leib“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Leib“, Nr. 129 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Leib“, Nr. 162

Band 3, „Leib“, Nr. 131

Band 5, „Leber“, Nr. 18

Eine in Bombay, wo die Leberkrankheiten sehr zu Hause sind, sehr gebräuchliche und namentlich von den dortigen Engländern gebrauchte Redensart. ( Hildebrandt's Reise um die Erde, I. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Leber“.

Band 3, „Leib“, Nr. 163

Band 3, „Leib“, Nr. 112

Unter Zoll ist hier das Geld zu verstehen, das man bei der ehemaligen Unsicherheit der Landstrassen an den Landesherrn zahlte, um sich seinen Schutz zu erkaufen. Man musste diese Abgabe nicht zahlen, musste aber dann auch auf sicheres Geleit sowie auf jeden Schutz verzichten, konnte auch ebenso wenig wegen eines erlittenen Verlustes auf Ersatz Anspruch machen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Leib“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Mittelhochdeutsch