redequell

Jede Angabe mit Beleg

Butter bei die Fische

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Sprichwort.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Der Butt hat aber, wie der Volksmund weiter erzählt, die Garnele verächtlich von der Seite angesehen, um ihr begreiflich zu machen, dass sie gar kein Fisch sei, dabei aber den Mund so verzogen, dass es ihm nachher nicht mehr möglich gewesen ist, denselben grad zu machen. Seitdem hat der Butt das schiefe Maul.

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Fische“, Nr. 297 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Butter“, Nr. 15.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 1, „Fisch“, Nr. 276

Wenn zwei sich verbinden, die beide nicht viel taugen.

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Fisch“.

Band 1, „Fisch“, Nr. 187

Band 1, „Fisch“, Nr. 80

Band 5, „Fische“, Nr. 297

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Die deutschsprachige Wikipedia hat einen Artikel über diese Wendung: Butter bei die Fische.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Niederländisch