redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

wes Brot ich ess, des Lied ich sing

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Lied“, Nr. 7.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Lied“, Nr. 45

Band 1, „Brot“, Nr. 64

Band 1, „Brot“, Nr. 303

Es ist natürlich, dessen Bestes zu befördern, von dem unser Bestehen abhängt; doch darf dies nicht über die Grenzen des Rechts ausgedehnt werden, sonst gilt, was jemand behauptet, dies Sprichwort gehöre in einen Hundekatechismus. Das Sprichwort gibt die kurze Selbstcharakteristik derer, die gern gut Brot essen und nicht Pumpernickel verdienen; von feilen Schriftstellern, die für Geld im 19. Jahrhundert die Melodien des Mittelalters singen; überhaupt derer, die stets das Lied dessen singen, der sie am besten füttert. Seb. Franck sagt bei demselben: „Man singt das Bettelliedlein (s. d.) dem Loch unter der Nase zu lieb. Wenn das zu wäre, wie einem Frosch nach Sanct-Jakobstag, blieb viel unterwegs, das um des lieben Mauls willen gethan und geredt wird.“ ( Kirchhofer, 97. ) Der Italiener sagt auch sprichwörtlich: Gib mir Brot und heisse mich Hund!

Wanders eigene Erläuterung, Band 1, Stichwort „Brot“.

Band 1, „Brot“, Nr. 324

Band 1, „Brot“, Nr. 335

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

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