redequell

Jede Angabe mit Beleg

Undank ist der Welten Lohn

Ein Sprichwort: ein Satz, der für sich steht und eine Erfahrung ausspricht. Wander führt sie 1867 als Sprichwort. Schriftlich bezeugt seit 1690.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Vgl. ferner darüber in den Gelehrten Beiträgen, zu den braunschweigischen Anzeigen, 1768, St. 33; dann. K. W. Mose , Einige Lichtseiten des Satzes: Undank ist der Welt Lohn, Frankfurt a. M. 1799, S. 31 . „Es ist ein gemeiner Verss: Hic most est horum, Vndank in fine laborum.“ (Mathesy, 388 b .) Ein Gedicht von Langbein hat dies Sprichwort zur Ueberschrift. (Düsseldorf, II.)

Wanders eigene Erläuterung, Band 4, Stichwort „Undank“.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1690 bei Siegemund, Justine, „Die Chur-Brandenburgische Hoff-Wehe-Mutter/ Das ist: Ein …“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „Undank ist der Welt Lohn“; das Korpus kennt sie an 14 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Undank“, Nr. 15.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 5, „Welt“, Nr. 569

Band 5, „Welt“, Nr. 579

„D. i. vmb guts vbels thun.“

Wanders eigene Erläuterung, Band 5, Stichwort „Welt“.

Band 5, „Welt“, Nr. 80

Band 5, „Welt“, Nr. 122

Band 5, „Welt“, Nr. 259

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Französisch · Niederländisch · Italienisch · Lateinisch · Polnisch · Schwedisch · Spanisch