redequell

Redewendungen und Sprichwörter, jede Fassung mit Beleg

hinter die Ohren schreiben

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Einen derben Verweis, einen scharfen Ausputzer.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Ohr“.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Ohr“, Nr. 148 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Ohr“, Nr. 243

Drohung.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Ohr“.

Band 3, „Ohr“, Nr. 265

Band 3, „Ohr“, Nr. 103

Band 3, „Ohr“, Nr. 172

Von einem Menschen, der still und einfältig aussieht, zu seiner Zeit aber sich ganz anders zeigt. Die englischen Neger in Surinam sagen von einem, der es hinter den Ohren hat, wenn er auch aussieht, als könne er nicht auf drei zählen: Sein Mund ist leer, aber er führt Dinge aus. ( Wullschlägel. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Ohr“.

Band 3, „Ohr“, Nr. 193

In Pommern: De is nog achter de Ôren nig drôg. ( Dähnert, 338 b . ) Von einem jungen Menschen, der sich altklug geberdet und naseweis in Dinge hineinredet, die er nicht versteht. ( Frommann, VI, 355. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Ohr“.

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Verwandtes

Fassungen in: Französisch