redequell

Jede Angabe mit Beleg

den Teufel mit Beelzebub austreiben

Eine Redewendung: sie fügt sich in einen Satz ein und wird mitgebeugt. Wander führt sie 1867 als Redensart, mit einem Stern hinter der Nummer. Schriftlich bezeugt seit 1681.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

So wird sie gebraucht

Belegstellen aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Wo eine eigene Fundstelle angegeben ist, steht sie beim Satz.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

D. h. ein Uebel durch ein anderes vertreiben.

Wanders eigene Erläuterung, Band 4, Stichwort „Teufel (s. Teixel)“.

Seit wann sie belegt ist

Die älteste Fundstelle im Deutschen Textarchiv steht im Jahr 1681 bei Bauller, Johann Jacob, „Hell-Polirter Laster-Spiegel/ Underschiedlich in sich haltend …“. Gesucht wurde nach der Wortfolge „Den Teufel durch Beelzebub austreiben“; das Korpus kennt sie an 6 Stellen.

Deutsches Textarchiv (DTA), Korpus unter CC BY-SA 4.0. Das ist der älteste Fund in DIESEM Korpus — es reicht bis etwa 1600 zurück und ist eine Auswahl. Die Wendung kann älter sein.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 1233 (von Wander als Redensart markiert).

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 4, „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 670

Band 4, „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 1128

Band 4, „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 1425

Band 4, „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 1501

Band 4, „Teufel (s. Teixel)“, Nr. 1580

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Französisch · Lateinisch