redequell

Jede Angabe mit Beleg

alle Wege führen nach Rom

Ein Sprichwort: ein Satz, der für sich steht und eine Erfahrung ausspricht. Wander führt sie 1867 als Sprichwort.

Bedeutung

Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.

Überlieferte Fassungen

Alle Fassungen stehen gleichrangig — die Reihenfolge ist die der Quelle, keine Wertung.

Herkunft und Erläuterung bei Wander

Aehnlich bei H. Bebelii, Proverbia; Lappenberg, 249. Rom galt länger als ein Jahrtausend als Mittelpunkt des kirchlichen Lebens der Christen und ist es seit der Kirchentrennung für die Katholiken noch bisjetzt. Es ist für sie, was Jerusalem für die Juden, Mekka für die Mohammedaner, Shassa für die Bhuddisten, Benares für die Hindus.

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Rom“, Nr. 10 — siehe unten bei den weiteren Fundstellen.

Woher der Beleg stammt

Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, Leipzig 1867–1880. Stichwort „Rom“, Nr. 33.

Digitalisat: Deutsches Textarchiv, TEI-XML. Das Werk ist gemeinfrei. Wanders eigene Fundstellen stehen bei den einzelnen Fassungen.

Weitere Fundstellen bei Wander

Verwandte Sprüche aus demselben Werk — mit eigener Nummer, eigenen Fassungen und eigener Fundstelle.

Band 3, „Rom“, Nr. 10

Band 3, „Rom“, Nr. 32

Erklärt sich daraus der Ausspruch: Alle Durchlauchten münden in der Tiber. „Man hat recht gesagt: keiner (der Keyser) hat können von Rom widerkommen.“ ( Cramer, Pomm. Chronik, 13. )

Wanders eigene Erläuterung, Band 3, Stichwort „Rom“.

Band 5, „Rom“, Nr. 129

Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt

Nachweise aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0. Die Ziffer ist die Nummer der Bedeutung oben; [*] steht dort für einen Nachweis ohne feste Zuordnung.

Die deutschsprachige Wikipedia hat einen Artikel über diese Wendung: Alle Wege führen nach Rom.

Wendungen mit demselben Bild

Gemeinsam ist das Wort, nicht zwingend die Bedeutung.

Fassungen in: Italienisch