Rotunda
1 Fundstellen im Buchdruck-Fachwerk von 1740.
Was sie ist
Rotunda (lateinisch rotunda „die runde [Schrift]“), auch Rundgotisch oder (veraltet) Halbgotisch, ist die moderne Bezeichnung für eine mittelalterliche nichtkursive Buchschrift, die in Italien entstanden ist. Sie ist kalligraphisch ausgeformt und zählt zur Gruppe der gebrochenen Schriften.
Kurzbeschreibung aus der deutschen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
0Im Fachbestand des Textarchivs
- 1 Fundstelle in Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey, 1740 — Gessner, Christian Friedrich; Hager, Johann Georg
Gezählt im Deutschen Textarchiv (CC BY-SA 4.0), und nur in Werken über Buchdruck und Schriftgiesserei — ohne diese Einschränkung liefert die blosse Wortsuche das falsche Wort: für Rotunda ein Kräuterbuch von 1656, für Antiqua ein lateinisch betiteltes Werk von 1614. Das ist kein Erstbeleg. Es sagt, wie oft die Schrift in dem Fachwerk vorkommt, das im Korpus liegt — nicht, seit wann es sie gibt.
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