ubiquitär
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1890.
Bedeutung
- allgegenwärtig, überall verbreitet
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
„Meine Tante hingegen setzt die ubiquitäre Existenz des Internets und aller in ihm enthaltenen Wunder als gegeben voraus.“
Jochen Wegner: Ins Netz gegangen, in: Zeit Magazin (2014)„Tabus sind unhinterfragt, strikt, bedingungslos, sie sind universell und ubiquitär, sie sind mithin Bestandteil einer funktionierenden menschlichen Gesellschaft.“
Wikipedia: „Tabu“„Aureobasidium pullulans ist ein ubiquitär nachweisbarer hefeähnlicher Pilz, der verschiedenste Oberflächen und Lebensräume besiedeln kann […].“
Wikipedia: „Aureobasidium pullulans“„Ein Eintrag von organischen Schadstoffen, die nicht in jedem Einzelfall bewertet werden können und die noch nicht in ubiquitären Gehalten in Böden vorliegen, ist künftig zu vermeiden.“
., (Link funktioniert nicht mehr)„Der Hintergrundgehalt eines Bodens setzt sich zusammen aus dem geogenen Grundgehalt eines Bodens und der ubiquitären Stoffverteilung als Folge diffuser Einträge in den Boden.“
Dr. Bernd M. Bussian: Datenlage zur Belastung von Waldböden mit organischen Spurenstoffen und deren Bewertung
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1890 aus „Handbuch der Pflanzengeographie“ von Oscar Drude — dort in der Schreibung ubiquitärer. Das Archiv führt 6 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „ubiquitär“
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig, Stichwort „ubiquitär“
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