prekär
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1791.
Bedeutung
- [1]widerruflich, unsicher
- [2]heikel, schwierig, problematisch
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]Das Beschäftigungsverhältnis als Leiharbeiter ist prekär.
[1]„Und zwar prekär nicht im Sinne von niedrigem Einkommen, sondern als Ausdruck von Unsicherheit. Das Prekäre an dieser Generation ist, dass die Lebensverhältnisse instabil sind und sich jederzeit ändern können.“
Philipp Oehmke, Mathieu von Rohr, Sandra Schulz: Die Krisenprofis, in: Spiegel (2009)[2]Die Situation ist prekär.
[2]Am Dienstag ließ sich Ametsreiter vor Journalisten bestätigen: Die prekäre Situation des Festnetzes sei „zu einem relevanten Teil regulierungsbedingt“, nicht marktbedingt, sagte Karl-Heinz Neumann, Chef des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).
APA: Telekommunikation: Festnetz kämpft ums Überleben, in: Presse (Onlineausgabe) (2009)[2]„Die praktische Folge der Herabstufung liegt darin, dass Kredite an die USA künftig nur noch zu höheren Zinsen vergeben werden - was die prekäre Finanzlage der Supermacht weiter verschleiert.“
Gernot Heller, Andreas Franke: Neue Krise trifft die Vereinigten Staaten, in: Eichsfelder Tageblatt, 8.8.2011, Seite 1.
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1791 aus „Psyche oder Unterhaltungen über die Seele“ von Johann Christian Gottlieb Schaumann — dort in der Schreibung prekären. Das Archiv führt 146 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „prekär“
- Duden online, Stichwort „prekär“
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig, Stichwort „prekär“
- The Free Dictionary, Stichwort „prekär“
- ZDL-Wortgeschichte
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