Namaste
Grußformel, Substantiv. Sein Gebrauch ist zwischen den 1990er und den 2010er Jahren etwa auf das 20-Fache gestiegen.
Bedeutung
- überwiegend in Indien verbreiteter Geste zum Gruß, bei der die Handinnenflächen zusammengeführt, in Nähe des Herzens an die Brust gelegt und der Kopf leicht gebeugt wird
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
„In geringer Entfernung davon ließ Raghu anhalten, stieg ab, half Gabriela vom Karren und mit dem Namaste, dem indischen Gruß, gefaltete Hände und Verneigung, verabschiedeten sie sich.“
Der Glücksstein und andere Erzählungen, Winfriede Kohlmeigner, 2002
Wie sich der Gebrauch verschoben hat
Im Korpus taucht das Wort ab den 1960er Jahren regelmässig auf. Zwischen den 1990er und den 2010er Jahren ist seine Häufigkeit etwa auf das 20-Fache gestiegen; am häufigsten steht es in den 2010er Jahren.
Gezählt in Googles deutschem Buchkorpus (Ngram, Ausgabe 2019, CC BY 3.0). Das ist eine Aussage über diesen Bestand an Büchern, nicht über die deutsche Sprache: was gedruckt und digitalisiert wurde, ändert sich über die Jahrzehnte. Anders als der Erstbeleg oben nennt diese Angabe kein einzelnes Werk — sie zeigt eine Richtung, keine Fundstelle.
Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
- OWID — Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch, Stichwort „407576“
- Duden online
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig
- PONS
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