iterativ
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1855.
Bedeutung
- [1]Mathematik, Informatik: sich der Lösung schrittweise nähernd
- [2]Sprachwissenschaft, besonders Semantik: Eigenschaft einer Klasse von Verben, die ein sich wiederholendes Phänomen benennen
- [3]Sprachwissenschaft, besonders Wortbildung: Eigenschaft von Wörtern, die aus sich wiederholenden Elementen bestehen
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]Das Problem lässt sich nur iterativ lösen.
[2]Verben mit einem iterativen Bedeutungsaspekt wären im Deutschen „kränkeln“, „stochern“, „tänzeln“.
[3]„Im einzelnen unterscheidet er folgende semantische Funktionen: »iterative Funktion« (besonders bei Onomatopoetika), … und »intensiv-iterative Funktion« (…).“
Jinyang Zhu, Christine Culp, Karl-Heinz Best: Formen und Funktionen der Doppelungen im Chinesischen im Vergleich zum Deutschen; In: Oriens Extremus, 38, Heft 1/2, 1995, Seite 183–208, Zitat Seite 202 f.
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1855 aus „Herders Conversations-Lexikon“. Das Archiv führt 4 Fundstellen dieses Wortes.
Dieses Werk ist gemeinfrei.
Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „Iteration“
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „iterativ“
- Duden online, Stichwort „iterativ“
- Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik (1989), Stichwort: iterativ, Seite 63.
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