intransitiv
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1657.
Bedeutung
- [1]als Verb kein Akkusativobjekt benötigend und unfähig zum persönlichen Passiv
- [2]aus der Gültigkeit einer Relation zwischen zwei beliebigen Elementen a und b einer Menge und der Gültigkeit dieser Relation für das gleiche Element b und ein drittes Element c nicht unbedingt die Gültigkeit für a und c begründend
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]Das Wort „beginnen“ kann kontextabhängig sowohl intransitiv als auch transitiv verwendet werden.
[1]Das Verb „rasen“ ist nur intransitiv, weil die Aussage „jemand oder etwas wurde gerast“ keine sinnvolle Passivbildung darstellt.
[2]„In gerader Linie verwandt sein“ ist keine transitive, sondern eine intransitive Relation. Söhne sind mit ihrem Vater immer in gerader Linie verwandt, ebenso der Vater mit seinen Söhnen, aber die Söhne untereinander sind es nicht.
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1657 aus „Catechismus-Milch/ Oder Der Erklärung des Christlichen …“ von Johann Conrad Dannhauer — dort in der Schreibung intransitive. Das Archiv führt 17 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „Intransitivität“
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
- The Free Dictionary
- Duden online
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