generisch
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1777.
Bedeutung
- [1]die Gattung betreffend
- [2]in allgemein gültigem Sinne gebraucht
- [3]eine größere Zahl von Fällen betreffend
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]Der rote Rachen ist ein generisches Merkmal der Spötter.
[2]Im Satz „Der Mensch ist ein Säugetier“ bezieht sich „der Mensch“ generisch auf die Menschen als Spezies, nicht referenziell auf einen spezifischen Menschen.
[2]Personenbezeichnungen wie „der Student“ können generisch gemeint sein: Sie betreffen dann Studenten aller Geschlechter, nicht nur männliche, wie es das maskuline Genus von „der Student“ suggeriert.
[3]Die generische Programmierung ist eine Art der Programmierung, bei der einzelne Funktionen und Klassen immer möglichst allgemein geschrieben werden.
[3]Das generische Kopfschmerzmittel wird unter einem Namen vertrieben, der den Wirkstoff hervorhebt, es ist wirkgleich mit vielen Markenprodukten, die den gleichen Inhalt, aber unterschiedliche Markennamen aufweisen.
[3]„Semasiologisch gesehen ergibt sich für Kettenfahrzeug eine generischere Relationsangabe - und lediglich von ihr soll hier die Rede sein - von etwa folgender Art: ‚Kraftfahrzeug, das in irgendeiner Beziehung zu Ketten steht.‘“
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1777 aus „Philosophische Versuche über die menschliche Natur und ihre …“ von Johann Nicolaus Tetens — dort in der Schreibung generischen. Das Archiv führt 103 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „generisch (Linguistik)“
- Wikipedia: „Generisch“
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
- OWID — Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch
- Duden online
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig
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