fakultativ
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1830.
Bedeutung
- [1]möglich, aber nicht zwingend erforderlich; freiwillig
- [2]so, dass man es im Satzzusammenhang einsetzen kann, aber nicht einsetzen muss
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]Fakultative Anaerobier sind Organismen, die in der Lage sind, auch unter Abwesenheit von Sauerstoff zu überleben.
[1]Der Ausflug auf dem Kreuzfahrtschiff ist fakultativ, er gehört nicht zum Pflichtprogramm und ist in der Regel mit Zusatzkosten verbunden.
[2]„Bei einigen Verben ist die Setzung des Korrelats fakultativ, bei anderen obligatorisch und bei anderen wiederum unmöglich.“
Jacqueline Kubczak: Hier wird Ihnen geholfen! Das elektronische Valenzwörterbuch deutscher Verben: E-VALBU, in: Sprachreport (2009), Seite 17-23, Zitat Seite 18.[2]„Man geht deshalb heute oft von einer Dreiteilung in obligatorische Ergänzungen, fakultative Ergänzungen und Angaben aus.“
Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Ergänzung“. .
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1830 aus „Nr. 6 vom 6. Januar 1830“ von Johann Friedrich von Cotta — dort in der Schreibung fakultativer. Das Archiv führt 154 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig
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