Epiphanie
Substantiv. Schriftlich bezeugt seit 1596.
Bedeutung
- [1]unvermutete Erscheinung oder Selbstoffenbarung einer Gottheit unter den Menschen
- [2]das Fest „Erscheinung des Herrn“ am 6. Januar
- [3]allgemein: plötzliche, unerwartet auftretende Erkenntnis, Offenbarung
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
[1]„In einer Ode, die Horaz zu dieser Zeit abfasste, wurde die Heimkehr des Augustus wie die Epiphanie eines Gottes geschildert.“
Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte (2012), Seite 75.[2]Am 6. Januar begeht die Kirche das Hochfest der Epiphanie, der Erscheinung des Herrn.
[3]„Ich schilderte den zarten Kömmling im Elfenreiz, steigerte eine Zärtlichkeit meines eigenen Herzens ins nicht mehr ganz Rationale, zu einer Lieblichkeit, welche die Leute heimlich an Göttliches, an ein von hoch- und weither zu Besuch Kommendes, eine Epiphanie glauben läßt.“
Thomas Mann: Doktor Faustus (1967)
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1596 aus „Leichpredigt Aus dem 12. Capittel Danielis. GEthan bey der …“ von Johannes Strube — dort in der Schreibung Epiphanis. Das Archiv führt 48 Fundstellen dieses Wortes.
Dieses Werk steht unter der „Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz“ (CC BY-SA).
Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache
- Duden online
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig
- The Free Dictionary
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