elaborieren
Verb. Schriftlich bezeugt seit 1622.
Bedeutung
- etwas differenziert/fein ausarbeiten
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
„Daran kann sich letztlich eine Diskursarbeit, die diese benannte soziale Identität elaboriert, anschließen, muss es aber nicht.“
http://www.google.de/search?q=Daran+kann+sich+letztlich+eine+Diskursarbeit%2C+die+diese+benannte+soziale+Identit%C3%A4t+elaboriert%2C+anschlie%C3%9Fen%2C+muss+es+aber+nicht.&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1622 aus „II. Christliche Predigten. I. Bey dem Leichbegängniß/ Des …“ von Gottfried Tilesius — dort in der Schreibung elaboriren. Das Archiv führt 53 Fundstellen dieses Wortes.
Dieses Werk steht unter der „Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz“ (CC BY-SA).
Wie sich der Gebrauch verschoben hat
Im Korpus taucht das Wort ab den 1900er Jahren regelmässig auf. Zwischen den 1950er und den 1970er Jahren ist seine Häufigkeit etwa auf das 6-Fache gestiegen; am häufigsten steht es in den 2000er Jahren.
Gezählt in Googles deutschem Buchkorpus (Ngram, Ausgabe 2019, CC BY 3.0). Das ist eine Aussage über diesen Bestand an Büchern, nicht über die deutsche Sprache: was gedruckt und digitalisiert wurde, ändert sich über die Jahrzehnte. Anders als der Erstbeleg oben nennt diese Angabe kein einzelnes Werk — sie zeigt eine Richtung, keine Fundstelle.
Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „elaborieren“
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig, Stichwort „elaborieren“
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