Diskrepanz
Substantiv. Schriftlich bezeugt seit 1631.
Bedeutung
- Uneinigkeit oder Nichtübereinstimmung
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
Hier zeigt sich aber die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
„Der durchs Teleskop gerichtete Blick kennt eine ähnliche Diskrepanz von Dabeisein und Entfernung wie die Höhensicht vom Berggipfel.“
Christof Hamann, Alexander Honold: Kilimandscharo (2011), Seite 25.„Für die Diskrepanz von wissenschaftlicher Rationalität und lebensweltlicher Hartnäckigkeit gibt es einen an Charme nicht zu überbietenden Beleg.“
Jürgen Goldstein: Blau (2017)„Mendele und Tewje beschreiben eine Diskrepanz von Ideal und Wirklichkeit, die sich in ihren Erzählungen enthüllt.“
Jakob Hessing: Der jiddische Witz (2020)„Die wirtschaftliche Entwicklung hat sektorale und regionale Diskrepanzen hervorgebracht.“
Dietmar Rothermund: Geschichte Indiens (2010)
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1631 aus „Cupediæ Astrosophicæ [...] Darinnen die allerkunstreichesten …“ von Peter Crüger — dort in der Schreibung discrepantz. Das Archiv führt 75 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „Diskrepanz“
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „Diskrepanz“
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig, Stichwort „Diskrepanz“
- The Free Dictionary, Stichwort „Diskrepanz“
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