adäquat
Adjektiv. Schriftlich bezeugt seit 1724.
Bedeutung
- den gestellten Bedingungen angemessen
Bedeutungsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
So wird es gebraucht
„Daß niemals ein Mensch demjenigen adäquat handeln werde, was die reine Idee der Tugend enthält, beweist gar nicht etwas Chimärisches in diesem Gedanken.“
Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant, Des ersten Buchs der transzendentalen Dialektik, Erster Abschnitt, z.n. Projekt Gutenberg„Die Schrift ist nicht nur nicht die Sprache selbst, sondern sie ist derselben auch in keiner Weise adäquat.“
Hermann Paul, Prinzipien der Sprachgeschichte, § 262, z.n. Projekt Gutenberg„Es handelt sich bei dem konkreten mitgeführten Messer nicht mehr um einen Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, der regelmäßig mitgeführt und durchweg in sozial adäquater Weise eingesetzt wird.“ (Urteilstext)
„Den Neukelten beziehungsweise Neuheiden und vor allem den neuen Druiden geht es um eine Wiederbelebung keltischer Tradition, vor allem der keltischen Religion nach dem Motto: Nicht das Christentum, sondern das Heidentum ist die für Europa adäquate Religion.“
Ulrike Peters: Kelten (2011), Seite 15.
Seit wann es belegt ist
Der älteste Fund im Deutschen Textarchiv stammt von 1724 aus „Philosophische Oratorie: Das ist: Vernünftige anleitung zur …“ von Johann Andreas Fabricius — dort in der Schreibung adäquaten. Das Archiv führt 301 Fundstellen dieses Wortes.
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Worauf sich die Bedeutungsangabe stützt
- Wikipedia: „adäquat“
- DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „adäquat“
- Wortschatz-Portal der Universität Leipzig, Stichwort „adäquat“
- The Free Dictionary, Stichwort „adäquat“
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