Sütterlinschrift
Hier steht, woher der Name kommt.

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Die Tafel zeigt die vollständige Ausgangsschrift — Klein- und Grossbuchstaben, Umlaute, Satzzeichen und Ziffern, auf den Linien, für die sie gedacht war.
Ludwig Sütterlin entwarf diese Ausgangsschrift 1914; das Blatt stammt aus dem Schreiblehrgang von 1922. Er starb 1917 — die Schutzfrist ist seit 1987 abgelaufen.
Vorlage: Ludwig Sütterlin, Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht, 1922 — gemeinfrei. Digitalisat über Wikimedia Commons, dort unter gemeinfrei. Für die Auslieferung verkleinert; sonst unverändert.

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Die Tafel zeigt dieselbe Schrift im Zusammenhang — verbunden geschrieben, so wie sie in einem Brief tatsächlich steht.
Die Bildunterschrift der Vorlage nennt sie „Abbildung 19. Die Ausgangsschrift im Zusammenhang geschrieben (mit Kugelspitzfeder)".
Vorlage: Ludwig Sütterlin, Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht, Berlin: Albrecht-Dürer-Haus, 1917, S. 53 — gemeinfrei. Digitalisat über Wikimedia Commons, dort unter gemeinfrei. Für die Auslieferung verkleinert; sonst unverändert.
Was dort steht — zum Nachprüfen
Wer will unter die Soldaten,
der muß haben ein Gewehr,
das muß er mit Pulver laden
und mit einer Kugel schwer.
Der muß an der linken Seiten
einen scharfen Säbel ha'n,
daß er, wenn die Feinde streiten,
schießen und auch fechten kann.
Einen Gaul zum Galoppieren
und von Silber auch zwei Spor'n,
Zaum und Zügel, zu regieren,
wenn er Sprünge macht im Zorn.
Wortlaut aus dem Transkriptionsfeld der Quelle übernommen, nicht selbst entziffert.

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Die Tafel zeigt die Verbindungen, die Sütterlin selbst für nicht selbstverständlich hielt — also genau die Stellen, an denen das Lesen hakt.
Die Bildunterschrift der Vorlage lautet „Abbildung 20. Einige Beispiele für nicht selbstverständliche Buchstabenverbindungen" — die Auswahl stammt von Sütterlin, nicht von uns.
Vorlage: Ludwig Sütterlin, Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht, Berlin: Albrecht-Dürer-Haus, 1917, S. 54 — gemeinfrei. Digitalisat über Wikimedia Commons, dort unter gemeinfrei. Für die Auslieferung verkleinert; sonst unverändert.
Was sie ist
Die Sütterlinschrift, oft einfach Sütterlin genannt, ist eine im Jahr 1911 im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums von Ludwig Sütterlin entwickelte Ausgangsschrift für das Erlernen von Schreibschrift in der Schule. Die deutsche Sütterlinschrift ist eine spezielle Form der deutschen Kurrentschrift für Schreibanfänger.
Kurzbeschreibung aus der deutschen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Woher der Name kommt
Determinativkompositum aus dem Eigennamen Sütterlin und Schrift
Worauf sich die Angabe stützt: Wikipedia: „Sütterlinschrift“ · DWDS — Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort „Sütterlinschrift“ · Duden: Universalwörterbuch, 6. Auflage
Herkunftsangabe aus dem deutschen Wiktionary, CC BY-SA 4.0.
Woher sie kommt
- Entstanden 1915
- Geschaffen von Ludwig Sütterlin
- Ursprungsland Deutsches Reich
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Wie sie zusammenhängt
- Benannt nach Ludwig Sütterlin — deutscher Grafiker, Pädagoge und Gestalter der Sütterlinschriften (1865–1917)
Beziehungen aus Wikidata (CC0). Personen, die zum Bestand von zeitranke gehören — dem Nachschlagewerk historischer Personen desselben Vereins —, sind dorthin verlinkt.
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